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Handgeschmiedete Messer und mehr….

*Werbung*    Wer meinen Blog ein wenig verfolgt, der weiß, dass ich unfassbar begeistert von den handgeschmiedeten Messern der Marke „Black Chili bin. In meiner mittlerweile beeindruckenden Sammlung haben mir letztlich nur noch die Steakmesser und ein hübsches Schneidebrett gefehlt – bis jetzt.

      

Diese Steakmesser – auch Black Chili Tischmesser der 5. Generation genannt – gibt es einzeln, im 2er, oder im 4er Set. Die 12 cm lange Klinge ist so geformt, dass lediglich die Spitze beim Schneiden den Teller berührt. Es ist dermaßen scharf, dass es durch ein Steak wie durch Butter geht und es liegt dabei super gut in der Hand. Qualitativ sind diese Produkte in jeglicher Hinsicht der absolute Hammer und genau deshalb möchte ich euch heute auch mal etwas Hintergrundwissen vermitteln und euch über die Eigenschaften von Carbonstahlmessern sowie deren Pflege informieren.

Die handgefertigten Klingen werden aus Carbonstahl gefertigt, allerdings nicht aus irgendeinem Stahl, sondern aus ausrangierten LKW-Federn, was eigentlich ein Abfallprodukt ist. Im Hinblick auf  den Umweltaspekt ist das schlichtweg genial. Ich persönlich finde das sogenannte Upcycling eine super Sache und das sollten viel mehr Unternehmen praktizieren! Jedenfalls hält Carbonstahl sehr hohe Spannungen aus und ist gleichzeitig biegsam – also genau das richtige Material für hochwertige Messerklingen. Aber nicht nur das Material ist sehr wichtig bei einem super scharfen Messer, sondern – anders als bspw. bei Edelstahlmessern – kommt es hierbei insbesondere auf die Pflege an.  Der Unterschied bei den Black Chili Messern ist, dass die Klingen dieser Messer einen oberen dunklen Teil und einen unteren hellen Teil an der Schneide haben.

Dabei wären wir nun beim Thema „Patina“, die durch das Schwarzbrennen beim Schmieden entsteht und „Kurouchi“ genannt wird. Die glühend heiße Klinge wird in Öl abgeschreckt. Dadurch entsteht zum einen die schwarze Schutzschicht auf der Oberfläche der Klinge und zum anderen wird die Klinge dadurch extrem gehärtet.  Dieser Prozess sorgt dafür, dass die Oberfläche kratzfest und absolut robust wird. Dass diese „Kurouchi“ am Anfang etwas abfärbt, ist übrigens normal.

Anschließend wird der untere noch glänzende Teil der Klinge geschliffen. Dieser wird sich mit der Zeit durch das Schneiden von Lebensmitteln, durch die sogenannte Oxidation, optisch verändern. Das ist nicht nur völlig normal, sondern tatsächlich sogar erwünscht – ähnlich wie man das von Gusseisenpfannen kennt. Auch hierbei ist es eine typische Reaktion des Eisens, wenn sich die Patina aufbaut. Dieser Prozess findet nach und nach statt, lässt sich jedoch beschleunigen, in dem man in der Anfangszeit Zitrusfrüchte damit schneidet, denn die Säure führt zu einer schnelleren Oxidation. Alternativ könnte man auch die Klinge mit Senf einreiben, das Messer eine Stunde liegen lassen und den Senf anschließend mit warmem Wasser abwaschen.

Besonders wichtig bei diesen Messern ist auch das Thema Pflege, denn schließlich möchte man ja lange Spaß daran haben. Vor der Verwendung sollte man die Klinge zunächst per Hand, mit einem weichen Schwamm und möglichst ohne Spülmittel, unter fließendem Wasser abspülen. So kann die Klinge am besten ihre Patina entwickeln. Das heißt, sie läuft an, sieht dann cool-rustikal aus und schützt sich dadurch auch perfekt vor Rost und Abnutzung. Anschließend lässt man Klinge und Griff trocknen und bewahrt diese vorzugsweise luftig auf. Dafür ist bspw. eine Magnetschiene, ein Magnetblock, oder auch eine Lederhülle ideal geeignet. Wichtig: Niemals solch ein Messer in die Spülmaschine legen, denn dadurch wird die Klinge sofort stumpf und beginnt zu rosten. Also Leute, wenn ihr diese Dinge beachtet, werden ihr lange Freude an diesen hochwertigen Messern haben.

Ach ja, auch bei den Servierbrettern / Schneidebrettern ist einiges zu beachten. Es ist nämlich so, dass Eichenbretter, in Kombination mit Carbonstahlmessern, einen rustikalen Oberflächenlook entwickeln. Im Eichenholz sind spezielle Gerbsäuren enthalten. Durch den Kontakt mit Carbonstahl und Wasser erzeugen diese eine dunkle Tinte, die auf dem Brett Flecken hinterlässt, was gesundheitlich jedoch völlig unbedenklich ist. Verhindern kann man diese rustikale Verfärbung, indem man die Carbonstahlmesser nicht auf den Brettern liegen lässt und sie regelmäßig einölt.

Wir haben uns das Brett in Eiche rustikal ausgesucht, aber es gibt sie auch noch in unterschiedlichen Größen und Holzarten.

       

Man kann es bspw. prima zum Servieren, oder aber natürlich auch zum Zubereiten der Lebensmittel benutzen. Tja – und eine super Geschenkidee wären die Produkte natürlich auch. Also, falls ihr eure Küche auch mit neuen Messern bestücken möchtet, oder jemandem etwas Gutes tun wollt, dann ist Black Chili definitiv eine sehr gute Adresse.

Wurst- und Käsemesser von Black Chili…

*Werbung*   Es ist erst ein paar Wochen her, dass ich hier auf meinem Blog über zwei Messer von „Black Chili“ berichtet habe. Ernsthaft Leute, seit diese Messer zu unseren Küchenutensilien gehören, sind sie sozusagen dauerhaft im Einsatz. Sie sind unglaublich scharf, liegen toll in der Hand und sehen optisch auch noch richtig richtig toll aus. Und weil wir von diesen Messern derart begeistert sind, haben wir unser Schneidgut zum einen zusätzlich noch um dieses  Wurst- und Käsemesser „CAYENNE-15“ erweitert.

Damit auch alles schön zusammenpasst, haben wir natürlich auch hierbei den Griff in gemasertem Ebenholz gewählt. Eine wirklich schicke Farbe, was insbesondere in Kombination mit der 8-eckigen Form wunderbar harmoniert.

Die Klinge des Wurst- und Käsemessers ist 15 cm lang und natürlich lässt sich auch dieses Messer vielfältig in der Küche einsetzen – und das definitiv nicht nur zum Wurst- und Käse schneiden. Die Größe ist auch ideal um es bspw. zum Picknick mitzunehmen. Natürlich benötigt man für solche Zwecke einen Schutz für die Klinge und bei Black Chili findet man im Zubehör auch passende Lederhüllen, die den Transport problemlos möglich machen. Apropos Zubehör, diesen kleinen, gerade mal 16 cm langen Minischleifer, bekommt man übrigens auch dort – und das sogar für magere 12 €.

Damit lassen sich die Messer bei Bedarf in nur 10 Zügen ganz einfach Nachschärfen. Die Schleifeinsätze sind aus Keramik, weshalb dieser Messerschleifer auch für alle Black Chili Messer geeignet ist – und natürlich für vielerlei mehr.

Ich kann es nur noch einmal betonen, diese Messer aus handgefertigten Carbonstahl-Klingen sind super super scharf und die Tatsache, dass sie alle aus ausrangierten LKW-Federn hergestellt werden, finde ich persönlich mehr als genial. Wiederverwertung ist ein ganz großes Thema und sollte meiner Meinung nach noch viel stärker praktiziert werden. Black Chili geht in Punkto Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein mit gutem Beispiel voran – dafür meinen absoluten Respekt an die Gründer Flo und Mo!